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Abschlussbedingungen
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Eine Schwingung beschreiben

Wenn man die Schwingung eines Tons als Diagramm aufzeichnet (Auslenkung ĂŒber der Zeit), kann man daran drei wichtige GrĂ¶ĂŸen ablesen (siehe Abbildung im Kurs):

GrĂ¶ĂŸeZeichenBedeutungEinheit
AmplitudeĆ·grĂ¶ĂŸte Auslenkung aus der Ruhelagez. B. mm (bei einem Lineal) – im Diagramm die Höhe des Ausschlags
Periodendauer (Schwingungsdauer)TZeit fĂŒr eine vollstĂ€ndige Schwingung (hin und zurĂŒck)Sekunde (s)
FrequenzfAnzahl der Schwingungen pro SekundeHertz (Hz); 1 Hz = 1 Schwingung pro Sekunde
Merke
Frequenz und Periodendauer hĂ€ngen zusammen: f = 1 / T  und  T = 1 / f.
Beispiel: Der Kammerton aâ€Č hat f = 440 Hz, also schwingt die Saite 440-mal pro Sekunde. Eine Schwingung dauert T = 1/440 s ≈ 0,0023 s.

Laut oder leise? Hoch oder tief?

SchlĂ€gst du eine Trommel fester an, schwingt das Fell weiter aus – die Amplitude wird grĂ¶ĂŸer und der Ton ist lauter. Die Tonhöhe Ă€ndert sich dabei nicht.

Spannst du eine Gitarrensaite stĂ€rker, schwingt sie schneller – die Frequenz wird grĂ¶ĂŸer und der Ton ist höher. Die Periodendauer wird dabei kleiner.

Merke
große Amplitude → lauter Ton, kleine Amplitude → leiser Ton
große Frequenz (kleine Periodendauer) → hoher Ton, kleine Frequenz (große Periodendauer) → tiefer Ton
Menschen hören etwa von 20 Hz bis 20 000 Hz. Hunde und FledermÀuse hören noch deutlich höhere Frequenzen.