Übersicht

Zu sehen sind verschiedene Folien mit Informationen zu den Fähigkeiten im Digitalen Kompetenzrahmen für Bürgerinnen und Bürger, aufgeteilt in fünf Bereiche.

Allgemein

Die Digitalisierung verändert das freiwillige Engagement deutlich – über die Hälfte der Engagierten nutzt digitale Technologien. Digitale Kompetenzen sind dafür unerlässlich und werden von der EU regelmäßig mit dem Digital Skills Indicator erfasst.
Besonders ältere Menschen stoßen oft auf Hürden im Umgang mit digitalen Medien. Ein Engagement in der digitalen Bildungsarbeit, etwa als Lernbegleitung für Gleichaltrige, kann hier helfen und fördert digitale Inklusion sowie soziale Teilhabe.

1. Informationen suchen & verarbeiten

Die Fähigkeit, gezielt im Internet nach Informationen suchen zu können, ist heute unverzichtbar. Wichtig ist auch, diese Informationen kritisch zu bewerten und sinnvoll zu nutzen. So lassen sich verlässliche Auskünfte zu Gesundheit, Freizeit oder Behörden finden. Dazu gehört, Werbung von seriösen Inhalten zu unterscheiden und vertrauenswürdige Quellen zu erkennen.

2. Kommunikation und Zusammenarbeit

Digitale Werkzeuge gezielt nutzen zu können, eröffnet viele Möglichkeiten für den Austausch, etwa per E-Mail, Chat oder Videoanruf. Dazu gehört auch, gemeinsam an Dokumenten zu arbeiten und Fotos oder Informationen sicher zu teilen.

3. Erstellung von Inhalten

Digitale Inhalte selbst erstellen, bearbeiten und veröffentlichen zu können, gehört zu den wichtigen Fähigkeiten in einer digitalisierten Welt. Das umfasst z. B. das Verfassen von Texten, das Bearbeiten von Fotos oder das Gestalten von Präsentationen. Wer diese Fertigkeiten beherrscht, kann eigene Ideen und Informationen wirkungsvoll teilen.

4. Sicherheit

Sich im Internet und mit digitalen Geräten sicher zu bewegen, ist eine wichtige Kompetenz. Dazu zählen, persönliche Daten zu schützen, sichere Passwörter zu verwenden und zu wissen, wie man seriöse Nachrichten oder Webseiten erkennt. Wer diese Fähigkeiten mitbringt, kann Risiken im Netz besser erkennen und vermeiden.

5. Problemlösung

Technische Herausforderungen zu meistern und digitale Technologien gezielt zur Lösung von Problemen einzusetzen, ist heute besonders wertvoll. Dazu gehört, bei Schwierig-keiten selbstständig nach Lösungen zu suchen, neue Programme auszu-probieren oder sich gezielt Wissen anzueignen. So bleibt man auch im digitalen Alltag flexibel und handlungsfähig.