Gaming Literacy
Gaming Literacy bezeichnet die Fähigkeit, Spiele nicht nur zu spielen, sondern sie auch sinnvoll und zielgerichtet nutzen zu können. Konkret bedeutet das:
Kompetent mitreden können, wenn Schülerinnen und Schüler über Games sprechen.
Spiele gezielt einbauen können, sei es im Unterricht oder in Projekten.
Medienpädagogisch begleiten statt nur bewerten oder verbieten.
Spiele verstehen: Analytische Kompetenz
Wie funktionieren Spielmechaniken?
Was sind Spielregeln, Ziele, Genres, Rollen?
Wie erzählen Spiele Geschichten (Narrative)?
Spiele einordnen & bewerten: Kritisch-reflexive Kompetenz
Welche Werte und Weltbilder werden vermittelt?
Welche gesellschaftlichen Themen werden widergespiegelt?
Wie gehe ich mit Gewalt, Stereotypen, Suchtpotenzial um?
Spiele gestalten & nutzen: Kreative Anwendung
Spiele im Unterricht einsetzen oder analysieren
Spiele als Ausdrucksform (z. B. politische Spiele, Serious Games)
Eigene Spiele entwickeln oder modifizieren (Modding)
Fabian Karg, Leiter der Abteilung 1 und stellvertretender Direktor des Landesmedienzentrums Baden-Württemberg, geht im folgenden Video auf seine eigenen Erfahrungen mit Games in pädagogischen Kontexten ein: Er erklärt warum Gamingwelten für die Bildungsarbeit relevant sind, was unter „Gaming Literacy“ aus medienpädagogischer Sicht verstanden wird und wie Lehrkräfte ihre eigenen Kompetenzen in diesem Bereich weiterentwickeln können.